Unser Betriebsausflug in die Oberlausitz
Am 19. Juni 2025 ging es wieder traditionell auf unsere „Klassenfahrt“, denn es wurde wieder einmal Zeit den Schreibtisch gegen kulturelle Highlights und Stadtmauern einzutauschen.
Warum ging es diesmal nach Bautzen? Weil Bautzen mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten zu einer der faszinierendsten Städten im Bundesland Sachsen gehört. Und außerdem müssen wir doch immer in der Nähe unserer geliebten Spree bleiben.
Wir nehmen euch mit auf unsere kleine Reise in die berühmte Senfstadt.
Los ging es früh mit einem Busunternehmen was uns sicher an unser erstes Ziel: Bautzen II – der „Stasi-Knast“ brachte. Ein Ort, der für ein dunkles Kapitel in der deutschen Geschichte steht. Das Gefängnis begann als Gerichtsgefängnis im Jahre 1906, gefolgt als eine Haftanstalt für Justiz- und Schutzhäftlinge in der NS-Zeit von 1933 bis 1945. Es gab noch bis 1956 verschiedene Nutzungen in diesem Komplex und es wurde dann aber letztlich von 1956 bis 1989 als Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit genutzt. Es wurde schon beim Betreten des Geländes deutlich ruhiger in unserer Gruppe und wir erhielten tiefe Einblicke in die Haftbedingungen und Schicksale der politischen Gefangenen, die hier unter strengster Isolation eingesperrt waren. Besonders eindrücklich waren die getreuen Zellen und die Einzelschicksale.
Nach diesem Einblick in die Vergangenheit konnten wir während unseres Spazierganges in die Altstadt etwas runterkommen um von dort aus in die Mittagszeit zu starten. Wir kehrten in die „Bautzener Senfstube“ ein und wurden in einer urigen Atmosphäre empfangen. Es gab viele kulinarische Köstlichkeiten, wobei das Thema Senf im Vordergrund stand.
Mit runden Bäuchen ging es von dort zu einer Stadtführung, wo wir mit der Türmerin von Bautzen uns einige Sehenswürdigkeiten ansehen durften. Unter anderem waren wir im Dom St. Petri und erklommen den Reichenturm, der uns mit einer fantastischen Aussicht belohnte. Danach gingen wir in eine kleine „Freizeit“ über. Unter dem Kollegium gab es einige die die zur „Neuen Wasserkunst“ spazierten, andere saßen und genossen ihr Eis, wiederum gingen einige um die Burganlage spazieren und genossen dabei die herrliche Aussicht.
Zu guter Letzt kehrten wir zum Abendessen in den Mönchshof ein und wurden auch dort herzlich von Mönchen (dem Servicepersonal) empfangen und konnten es uns bei vielen leckeren Sachen munden lassen. Natürlich ist auch hier der singende Mönch zu erwähnen, der unser Abendessen auf sehr lustige Art vervollständigte.
Nun hieß es aber wieder in die Heimat zu starten, mit vielen tollen Erinnerungen und dem Wissen, dass Bautzen wirklich ein tolles Ausflugsziel ist. Wir hatten Glück mit dem Wetter und während der Rückfahrt wurden schon die ersten Fotos ausgetauscht und ausgewertet – ein wirklich gelungener senf-sationeller Tag!
Herzlichen Dank für die tolle Organisation!


